SUMMER CAMPS | In einem Summer Camp Kinder betreuen & jobben
Mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten macht dir Spaß? Du würdest gern in die USA oder nach Kanada reisen? Dann ist der Auslands- aufenthalt in einem Summer Camp genau das Richtige für dich! Denn dort kannst du beides miteinander kombinieren: den Urlaub in Amerika und die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Auslandsaufenthalte in Summer Camps sind also spannende Working Holidays (die du übrigens auch - wenn du nicht unbedingt nach Amerika willst - in vielen anderen Ländern machen kannst). Also auf ins Ferienlager!
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Summer Camps sind Ferienlager, die man vor allem aus den USA und Kanada kennt, denn dort haben sie eine lange Tradition. Aber auch in vielen weiteren Ländern gibt es Sumer Camps und entsprechende Programme für Working Holidays. Die Vorteile eines Summer Camps liegen auf der Hand: Die Eltern können ihren Nachwuchs in verantwortungsvolle Obhut geben und die Kinder / Jugendlichen kommen aus der Stadt raus, können sich in der freien Natur mal so richtig austoben. Zusammen mit Helfern aus aller Welt bieten die Summer Camp-Betreiber ein buntes Programm an, es gibt sogar thematisch organisierte Camps (Abenteuer- und Sportcamps ebenso wie Lager mit Computer- oder Töpferkursen). Bei über 12.000 registrierten Summer Camps sollten eigentlich keine Wünsche übrig bleiben.
Grundsätzlich bieten sich zwei Möglichkeiten an, wenn du in einem Summer Camp arbeiten möchtest:
Der Job als Betreuer (oder "Camp-Couselour") ist verbunden mit großer Verantwortung. Schließlich übernimmst du die Rund-um-die-Uhr-Betreuung der Kinder und sorgst für einen reibungslosen Tagesablauf. Deswegen solltest du, wenn du dich für dafür bewerben möchtest, unbedingt Erfahrungen in der Arbeit mit Kindern vorweisen können. Dafür kannst du deine Talente auch stark in die Arbeit mit einbringen, zum Beispiel als Sportcoach, Sprach- oder Musikerlehrer.
Wenn du erst noch Erfahrungen in der Kinder- und Jugendarbeit sammeln möchtest, kannst du dich auch erst einmal als Küchen- oder Wartungspersonal (KAMP = Kitchen-And-Maitenance-Personel) bewerben. Dabei sorgst du für das leibliche Wohl der Ferienkinder oder hältst die Gerätschaften in Ordnung. Voraussetzung dafür ist natürlich handwerkliches Geschick oder Talent zum Kochen. Diese Jobs sind im Allgemeinen anstrengender. Dafür hast du in der Regel mehr Freizeit – außerdem wird das Küchen- und Wartungspersonal in Summer Camps durchschnittlich besser bezahlt.
Wichtig: Als Mitarbeiter in einem Summer Camp nimmst du vor allem eine Vorbildrolle ein. Du hast wenig Privatsphäre und musst prinzipiell 24 Stunden täglich zur Verfügung stehen. Dessen solltest du dir bewusst sein, bevor du dich auf das Abenteuer Summer Camp einlässt.
Tipp: Im Anschluss an deine Camp-Zeit bietet es sich an, das jeweilige Gastland und Leute im Rahmen einer Reise kennenzulernen ... wenn Du schon mal da bist!
Grundsätzlich empfiehlt sich die Arbeit in Summer Camps für alle, die entweder bereits im pädagogischen Bereich arbeiten oder später arbeiten wollen.
Sehr unterschiedliche, da die Bedingungen deines Aufenthalts im Wesentlichen vom Gastland und deinem Arbeitgeber (dem Anbieter des Summer Camps) abhängen. In den USA zum Beispiel benötigst du ein Arbeitsvisum. In einigen Fällen gibt es eine Altersgrenze, in der Regel zwischen 18 und 35 Jahren. Als Betreuer benötigst du unbedingt Referenzen in der Kinderbetreuung sowie gute bis sehr gute Sprachkenntnisse.
Die USA und Kanada sind in Sachen Summer Camps nach wie vor die beliebtesten Ziele, aber auch in Europa gibt es zahlreiche Summer Camps. Du kannst dich entweder direkt an die Camps wenden, oder Kooperationen zahlreicher Reiseveranstalter mit Summer Camps nutzen. Letzteres hat unter anderem den Vorteil, dass du im Bedarfsfall immer einen Ansprechpartner hast und jemanden, der sich vorab um den Flug und alles Visafragen kümmert.
Tipp: Ganz egal, wie Du es angehst, ob direkt über die Camps oder einen Veranstalter, Du solltest frühzeitig mit der Planung beginnen, am besten ein Jahr im Voraus, da in den meisten Fällen Anmeldefristen zu beachten sind.
Unter folgenden Links findest du weitere Informationen zu Summer Camps: