Auslandsjahr USA - High School - Ein Erfahrungsbericht

Mein amerikanischer Traum

von Jeffrey

Einmal zum Hollywood-Zeichen hinaufblicken oder nachts auf dem beleuchteten Times Square stehen - die USA waren schon immer das Land meiner Träume. Für mich stand deshalb fest, dass ich in der elften Klasse einen Schüleraustausch in die USA machen werde. Nachdem ich mich ausgiebig informiert hatte, entschied ich mich für eine Austauschorganisation, die neben der Vorbereitung auch für meine Vermittlung an eine Gastfamilie zuständig war. Eines Tages kam ich dann von der Schule nach Hause und da lag der sehnlichst erwartete Brief. Mit zittrigen Händen öffnete ich den Brief und las "Lieber Jeffrey, wir freuen uns dir mitteilen zu dürfen, dass wir eine Gastfamilie in Rathdrum, Idaho, für dich gefunden haben." Ich hatte von dem Staat im Nordwesten der USA zwar noch nie gehört, aber das störte mich nicht. Mein Schüleraustausch würde schon Abenteuer genug werden, ob ich jetzt nach Florida, Kalifornien oder eben nach Idaho kam.

Die Ankunft in meiner Gastfamilie

Zwei Wochen später war es endlich so weit. Ich landete in Spokane, Washington, und wurde sofort von meiner Gastmutter in die Arme geschlossen. Ich war nervös, fühlte mich aber gleich geborgen. Auf der Autofahrt zu meinem neuen zuhause für die nächsten Monate, durchlöcherte mich meine Gastmutter mit Fragen. Obwohl ich immer gut in Englisch war, fiel es mir schwer ihrem Tempo zu folgen. Das Haus meiner Gasteltern war ein großes Holzhaus mit einem schönen Garten, in dem die vier Hunde der Familie herumtoben konnten. Im Haus wurde ich auch von meinem Gastvater und meinem zwei Jahre älteren Gastbruder freundlich empfangen. Ich war angekommen und fühlte mich fast schon wie zu Hause.

Mein amerikanisches Leben beginnt

Die nächsten Wochen vergingen wie im Flug. Ich meldete mich im Fußballteam der Schule an, ging mit meinem Gastvater auf Bärenjagd, stellte mich der Nachbarschaft vor und lernte die Freunde meines Gastbruders kennen. An das Englisch gewöhnte ich mich und nach ein paar Wochen hatte ich sogar meinen ersten Traum auf Englisch. Nach knapp einem Monat stand das nächste aufregende Ereignis vor der Tür: Mein erster Schultag. Ich fuhr mit einem gelben, typisch amerikanischen, Schulbus zu meiner Highschool. Dort angekommen, war ich so nervös, dass ich Angst hatte meine neuen Mitschüler könnten mein Herz pochen hören. Doch dazu hatte ich auch diesmal keinen Grund. Da ich schon im Fußballteam der Schule spielte und viele Leute durch meinen Gastbruder kannte, wurde ich gleich von etlichen Schülern freundlich begrüßt und weiteren vorgestellt. Alle waren interessiert, aufgeschlossen und zeigten mir die Schule.

Ich genoss den Schulalltag in den USA, neben den klassischen Fächern wie Mathe und Englisch konnte ich auch außergewöhnliche Schulfächer wie Journalismus und Film wählen. Nach Schulschluss gab es immer Sportangebote. Erst spielte ich Fußball für meine Schule, dann wechselte ich ins Tennisteam. Die Spiele der Schulmannschaften waren immer ein besonderes Highlight. Wenn ich nicht selbst ein Spiel hatte, besuchte ich mit Freunden Basketball- oder Footballspiele meiner Highschool.

Der Abschied aus den USA

Die Zeit während meines Schüleraustausches verging schneller als mir lieb war. Nach einer zweiwöchigen Rundreise mit meinen Gasteltern durch die USA, bei der ich dann auch das Hollywood-Zeichen und den Times Square zu sehen bekam, hieß es auch schon Abschied nehmen. Ich habe in den USA viele tolle Freunde kennengelernt und habe meine Gasteltern in mein Herz geschlossen. Dementsprechend schwer viel mir der Abschied. Doch als ich zu Hause von meinen Eltern und meinen Freunden am Flughafen in Empfang genommen wurde, war der Abschiedsschmerz schon fast vergessen. Nun blicke ich mit einem Lächeln zurück auf meine tolle Zeit in den USA.

 

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