Hotel- & Gastronomie Erfahrungsbericht aus den USA

„Georgia on my Mind“ - Hotel- und Gastronomiearbeit
in Atlanta, USA

Ein Erfahrungsbericht von Ruth

Die USA sind ein hervorragendes Land für eine Work & Travel Reise: Speziell in der Hotel- und Gastronomiearbeit findet man schnell eine Stelle für den Sommer.

Ein Sommerjob in den USA war schon immer ein Traum für mich. Mit der normalen Aufenthaltserlaubnis, die man am Flughafen bekommt, wird das aber nichts. In der Regel muss man auf der Botschaft ein so genanntes J1-Visum organisieren, mit dem man dann als „Austauschbesucher“ gilt und auch berechtigt ist, kleinere Stellen anzunehmen. Das heißt ganz konkret: Rancharbeit, Freiwilligenarbeit, Au-pair, Summercamps und Sommerjobs, zu denen auch die Hotel- und Gastronomiearbeit gehören kann.

Ich war nie wirklich der Mensch fürs Grobe, also sagte mir das Kellnern am meisten zu. Was ich mir aber bereits mehrere Monate im Voraus dachte: Einen Job vor Ort finden zu wollen, könnte ein echtes Risiko sein. Die meisten Studenten arbeiten nebenbei und sind begehrte Arbeitskräfte in der Gastronomie. Entsprechend wollte ich schon im Vorfeld meine Fühler etwas ausstrecken und habe über letztlich online über diverse Foren Hilfe bei der Organisation meines Auslandsaufenthalts bekommen. Meine Arbeitsstelle wurde mir dann schließlich von einer Work & Travel Organisation vermittelt. Diese sind ganz einfach im Internet zu finden, wo sie auch gleich interessante Stellenausschreibungen anbieten wie auch die Möglichkeit, selber ein Gesuch aufzugeben.

Georgia on my Mind: Hotelarbeit in Atlanta

Anfang Juli begann mein kleines Abenteuer. Mit dem Flugzeug ging es erst nach New York und anschließend in die Hauptstadt Georgias und Weltzentrale von Coca-Cola, Atlanta. Bei dem Limonadenhersteller habe ich aber nicht gearbeitet oder mich auch nur getraut, eine Bewerbung einzureichen. Stattdessen führte mich meine Reise in ein schickes Hotel in der Innenstadt nur wenige Schritte vom Financial District entfernt. Dank der Work & Travel Organisation hatte ich einen Job im Restaurant des Hauses bekommen, wo ich nicht viel mehr machen musste, als Getränke auszuschenken. Ein einfacher Job, der genau dem entsprach, was ich in den USA vorgehabt habe.

Netterweise hat das Hotel die freien Tage stets hintereinander gelegt: drei Tage in der Woche waren komplett für mich reserviert. Abseits davon waren fünf Stunden täglich hinter der Theke Pflicht. Dafür gab es immerhin die Übernachtung und ein solides Einkommen als Entlohnung – und vor oder nach der Arbeit konnte ich die freie Zeit nutzen, um mich mit den Kollegen zu unterhalten oder durch die beschauliche Innenstadt von Atlanta zu schlendern.

Jede Menge Freizeit zum Entdecken

Die drei freien Tage pro Woche waren ideal für Ausflüge: Mal ging es mit einigen Freunden von der Arbeit per Mietwagen zum Oconee Nationalpark, ein anderes Mal war Entspannen am Strand von Dayota Beach in Florida angesagt. Genial fand ich vor allem die Freundlichkeit und Offenheit der einheimischen Mitarbeiter, aber auch der anderen Work & Travel Reisenden, die bei Hotel- und Gastronomiearbeit die USA entdecken wollten. Stets konnte man sich austauschen und gemeinsam kleinere Touren in die Umgebung oder ins Nachtleben unternehmen. Bei Problemen war es stets möglich, sich an den Manager des Restaurantbereichs zu wenden, der bei kleineren Tücken des Alltags weiterhalf oder praktische Tipps gab: Wo kann man in Atlanta gut essen gehen, was sind die besten Clubs und wohin könnte man am Wochenende mit dem Auto fahren. Immer fanden die Arbeitgeber und Vorgesetzten die Zeit, mit mir zu reden.

Nach fast drei spannenden Sommermonaten ging es noch für eine Woche zum Sightseeing nach New York und anschließend zurück nach Europa. Nach meiner Rückkehr war es noch Bedingung, für die Organisation, die mir den Job vermittelt hatte, einen kleinen Erfahrungsbericht zu schreiben. Dafür bin ich jetzt fest im Netzwerk der Worker & Traveller für die Hotel- und Gastronomiearbeit in den USA und erhalte regelmäßig interessante Angebote.

 

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