Work and Travel Thailand: Hotel- und Gastronomie

Gastronomie-/Hotelarbeit in Thailand

Ein Erfahrungsbericht von Carsten

Vor dem Studium wollte ich unbedingt ins Ausland. Anstelle der Klassiker Australien oder Amerika, entschied ich mich für ein wahrhaftes Abenteuer in Thailand. Bevor es in den Hörsaal geht, wollte ich die Welt entdecken. Doch welchen Teil? Ich wollte etwas ganz Neues kennenlernen. Eine andere Kultur, eine andere Landschaft und dazu noch gute, exotische Speisen. Außerdem war es mir wichtig, nebenbei arbeiten zu können, um einen Teil meiner Reise zu finanzieren und Arbeitserfahrung im Ausland zu sammeln. Ich sprach mit einigen Freunden über mein Vorhaben und einer von ihnen erzählte mir von Hotel- und Gastronomiearbeit in Thailand. Das hörte sich interessant an. Nachdem ich Informationen darüber im Internet recherchiert hatte, war ich überzeugt: Ich will nach Thailand fliegen!

Auf ins Land des Lächelns

Vor einer großen Reise ins Ausland sind natürlich einige Dinge zu bedenken: Man braucht ein Visum und gegebenenfalls eine Arbeitsgenehmigung, muss einen Flug buchen und sich überlegen wo man nach der Ankunft Anschluss sucht. Nachdem das erledigt war, stand ich schon drei Monate später mitten in Bangkok, der wuseligen Hauptstadt Thailands. Da ich für zwei Monate in Thailand bleiben und mir nebenbei in Hotels oder Bars etwas dazu verdienen wollte, nahm ich mir Zeit, die Stadt zu entdecken, bevor es auf Arbeitssuche ging. Ich war begeistert! Exotische Gerüche lagen in der Luft, leckeres und günstiges Essen an jeder Ecke und viele freundliche und hilfsbereite Einheimische. Doch nach zwei aufregenden Wochen in der Metropole, sehnte ich mich nach den berühmten Traumstränden Thailands. Außerdem war ich ja auch hier, um zu arbeiten und nicht nur zum Faulenzen.

Für umgerechnet 12 Euro buchte ich in Bangkok eine Fahrt zur Insel Koh Phi Phi, auf der es viele Möglichkeiten zur Hotelarbeit gibt. Nach sechs wackligen Stunden in einem alten Reisebus und zwei weiteren auf einer kleinen Fähre, erreichte in endlich Koh Phi Phi. Einen solchen Ort kannte ich bisher nur aus dem Fernsehen: Palmenstrände, wunderschöne Buchten und hoch aufragende Sandsteinfelsen, die für Thailand so typisch sind. Nur mein Plan ein Taxi zum Hostel zu nehmen ging schief, denn wie ich feststellen musste, gibt es auf Koh Phi Phi keine Straßen. Zwischen Stränden und Urwald liegt ein Dorf, in dem es nur Fußwege gibt. Hier reihen sich Restaurants, Bars und Internetcafes aneinander und Touristen aus aller Welt wandern durch die Gassen.

An die (Hotel-)Arbeit

An meinem zweiten Tag auf Koh Phi Phi machte ich mich auf die Suche nach einem Job. Da das Angebot groß war, konnte ich noch am gleichen Abend anfangen zu arbeiten. Eine Vielzahl Bars und Hostels sind ständig auf der Suche nach Aushilfskräften. Die Arbeit besteht häufig darin, vor den Bars/Hostels Flyer zu verteilen und die vorbeigehenden Touristen dazu zu animieren, den Abend in der Bar bzw. der Bar des Hostels zu verbringen. Was anstrengend klingt, ist in Wirklichkeit sehr angenehm, denn die Reisenden sind alle sehr entspannt und witzig. Viele blieben auch stehen, um sich zu unterhalten, wodurch ich etliche neue Leute kennengelernt habe.

In den nächsten eineinhalb Monaten blieb ich auf Koh Phi Phi und arbeitete für verschiedene Bars und Hotels. Ich hatte eine tolle Zeit und machte viele Bekanntschaften, mit denen ich an meinen freien Tagen Ausflüge in die Umgebung unternahm. Beispielsweise zum Maya Beach, an dem der Film The Beach mit Leonardo DiCaprio gedreht wurde. Zwar machte die Arbeit auf Koh Phi Phi mich nicht reich, der Lohn war jedoch meist ausreichend für die Übernachtung im Hostel und ich konnte während meiner Schicht kostenlos essen und trinken. Nach knapp sechs Wochen hieß es für mich dann Abschied nehmen. Es fiel mir sehr schwer, die Leute und das entspannte Leben auf Koh Phi Phi wieder zu verlassen. Doch eins ist sicher: Ich komme wieder!

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