WORK & TRAVEL | Jobhopping weltweit mit Work & Travel
Das Prinzip von Work and Travel ist schnell erklärt: Du reist bis zu ein Jahr lang durch ein fremdes Land und finanzierst dir das Leben vor Ort mit "Jobhopping" (wechseln- den Gelegenheitsjobs). Alle weiteren wichtigen Infos zu Work and Travel und dem dafür (in der Regel) notwendigen Working-Holiday-Visum erhältst du im folgenden Text. Sollten trotzdem noch Fragen offen bleiben, findest du am Ende dieser Seite auch weiterführende Links zu unseren Fachportalen.
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Wenn du ein anderes Land (und in der Regel auch gleichzeitig einen anderen Kontinent) intensiv erleben willst, ist Work and Travel die ideale Wahl. Durch die lange Aufenthaltsdauer von bis zu einem Jahr sowie das sich abwechselnde Jobben und (Herum-)Reisen lernst du das Gastland, seine Kultur und die Menschen aus nächster Nähe kennen. Kaum eine andere Reiseform bietet Dir einen so direkten Einblick in das Zielland deiner Wahl.
Das beliebteste Work and Travel-Ziel für Backpacker aus aller Welt ist nach wie vor Australien, dicht gefolgt von Neuseeland, den USA und Kanada. In den letzten Jahren gewinnen aber auch die asiatischen Destinationen immer mehr Fans: Japan, Singapur, Hongkong und Südkorea sind sehr beliebt. Grundsätzlich ist Work and Travel fast überall auf der Welt möglich, sofern es die jeweiligen Einreiseregularien sowie die Bedingungen für eine Arbeitsgenehmigung zulassen.
Für Australien, Neuseeland, Kanada, Japan, Südkorea und Hongkong gibt es spezielle Work and Travel-Visa. Grundlage ist jeweils ein Working-Holiday-Programm, das die Bundesrepublik Deutschland gemeinsam mit den Regierungen der genannten Staaten ausgetüftelt hat. Ziel dieser Programme und der entsprechenden Working-Holiday-Visa ist es, die internationale Jugendmobilität zu fördern. Heißt konkret: Mit dem Working-Holiday-Visum kannst du dich bis zu einem Jahr lang in Australien, Neuseeland, Kanada, Japan, Südkorea oder Hongkong tummeln!
Übrigens: Auch für Singapur gibt es eine Art Working-Holiday-Visum: Heißt in diesem Fall zwar Work-Holiday-Pass (WHP) (für 6 Monate gültig), ist aber ansonsten vergleichbar mit den anderen Working-Holiday-Visa.
Du willst in die USA? Dann brauchst du das J1-Visum!
Weitere Informationen...
...zum Working-Holiday-Visum, zum Working-Holiday-Pass und zum J1-Visum erhältst du auf Working-Holiday-Visum.de
Macht du Work and Travel mit dem Working-Holiday-Visum, musst du aufgrund der Visaregularien zwischen 18 und 30 Jahre (in Kanada bis 35 Jahre) alt sein. Auch die weiteren Voraussetzungen ergeben sich in der Regel aus den Visabedingungen. Grundsätzlich solltest du natürlich die Landessprache halbwegs beherrschen, um gut zurechtzukommen (das gilt vor allem für die Jobsuche).
Viele Backpacker, die in Sachen Work and Travel unterwegs sind, arbeiten auf einer Farm als Erntehelfer, auch Jobs in der Gastronomie und im Tourismus sind sehr beliebt. Wenn Du spezielle Qualifikationen hast, kannst du diese in der Regel auch nutzen, z.B. für Bürotätigkeiten, als Lehrer oder zum Beispiel auch als Tauch- oder Skilehrer.
Eine Frage die sehr häufig gestellt wird: „Darf man das Working-Holiday-Visum für mehrere Länder beantragen, oder generell nur einmal?“ Hintergrund dieser Frage ist die Tatsache, dass in den Bedingungen zu den Working-Holiday-Visa meistens geschrieben steht, man könne das jeweilige Visum nur einmal im Leben erhalten. Und genau so ist es auch: Pro Land kann man das Working-Holiday-Visum nur einmal bekommen. Ergo: Wenn du Australien, Neuseeland, Kanada, etc. nacheinander abklappern will, darfst du das auch (solange du die Visa-Bedingungen erfüllst und noch entsprechende Visa verfügbar sind).
Es gibt allerdings eine Ausnahme: Für Australien kannst du das Working-Holiday-Visum unter gewissen Voraussetzungen ein zweites mal beantragen.
Du hast die Wahl: Organisiere deinen Work and Travel-Trip komplett selbst oder schalte einen Veranstalter ein. Die Entscheidung ist vor allem davon abhängig, wie viel bürokratischen Aufwand du auf dich nehmen willst, und ob du weniger oder mehr Sicherheiten möchtest. Ein Work and Travel-Veranstalter kümmert sich um alles Organisatorische und hilft dir in der Regel auch bei der Jobvermittlung, außerdem hast du im Zielland eine Anlaufstelle. Dafür erhebt der Veranstalter selbstverständlich eine Gebühr, weshalb selbst organisieren oft günstiger ist (aber nicht sein muss). Grundsätzlich ist die Frage, ob man Work and Travel besser alleinorganisiert oder Hilfe in Anspruch nimmt, in der Backpacker-Gemeinde sehr umstritten. Aus neutraler Sicht kann man sagen, dass beide Wege Vor- und Nachteilehaben.
Unter folgenden Links findest du weitere Informationen zum Thema Work & Travel:
Du hast schon mal Work and Travel gemacht und hättest Lust einen Erfahrungsbericht zu schreiben? Oder möchtest du von deinem bald anstehenden Work and Travel-Trip auf einem Blog berichten? Kein Problem: wir veröffentlichen deinen Erfahrungsbericht und/oder richten dir einen Blog ein. Alle Infos erhältst du hier:
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