Ermutigen Sie Ihr Kind, bei Fragen und Problemen den Austausch mit Ansprechpartnern vor Ort zu suchen. Dazu können die Gastfamilie und andere Austauschteilnehmer gehören. Auch Freunde vor Ort und die Organisation oder Agentur, die den Austausch Ihres Kindes organisiert, können helfen, wenn Probleme im Ausland auftreten. Bei einer erfahrenen Agentur können Sie davon ausgehen, dass hier die allermeisten Probleme in Bezug auf einen Auslandsaufenthalt bereits bekannt sind und man sich bemühen wird, schnell eine Lösung zu finden.

Was tun bei Heimweh oder Überforderung?

Heimweh ist bei einem längeren Aufenthalt ganz normal und im Grunde ja auch ein gutes Zeichen. Sie können Ihr Kind in solchen Phasen unterstützen, indem Sie Kontakt per Videotelefonie halten. Außerdem hilft es, sich von möglichem Heimweh abzulenken. Dies kann zum Beispiel durch Unternehmungen mit neuen Freunden im Ausland oder der eigenen Gastfamilie geschehen.

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>> Heimweh

Auch Überforderung kann ein Grund für Frust und Probleme im Ausland sein, zum Beispiel im Job oder im Studium. Auch das ist ganz normal, schließlich muss quasi nebenher auch die Umstellung auf eine komplett neue Umgebung, Kultur und Sprache erfolgen. Hier kann ebenfalls ein Gespräch mit Ihrem Kind helfen. Machen Sie deutlich, dass solche Herausforderungen zu einem Auslandsaufenthalt dazugehören. Auch der Austausch mit anderen Teilnehmern, Unternehmungen und Hobbies helfen dabei, eine Lösung zu finden.

Was, wenn mein Kind keinen Job findet?

Bei Work and Travel-Reisen wird Ihr Kind in vielen Fällen im Gastland auf Jobsuche gehen. Manchmal kann es schwierig sein, einen passenden Job zu finden, zum Beispiel weil gerade sehr viele Work and Travel-Reisende unterwegs sind. Auch das gehört ganz einfach zu den Erfahrungen einer solchen Reise. Eine gute Planung im Vorfeld kann natürlich das Risiko vermindern, Probleme bei der Jobsuche im Ausland zu haben. Ganz ausschließen lassen wird sich dieses Problem aber nicht.

In einem solchen Fall ist es zunächst wichtig, dass Ihr Kind über eine ausreichende Geldreserve verfügt, um auch Zeiten ohne Job überstehen zu können. Im ungünstigsten Fall wird der Work and Travel-Trip so zu einem ausgedehnten Urlaub. In den meisten Fällen sollte sich aber mit etwas Ausdauer und Flexibilität eine Arbeitsstelle finden lassen. Wichtig ist hierbei wie gesagt die richtige Planung vor Reisebeginn! Auch ein Austausch mit ehemaligen oder anderen Work and Travel-Reisenden während des Trips kann dabei helfen, Arbeit zu finden.

Sollte ich mein Kind besuchen?

Generell ist von einem Besuch abzuraten. Das würde Ihr Kind viel zu sehr vom eigentlichen Trip ablenken. Außerdem können so neue Probleme wie zum Beispiel verstärktes Heimweh entstehen. Möglich ist höchstens ein Besuch gegen Ende des Aufenthalts. Sie könnten dann zum Beispiel noch gemeinsam durch das Gastland reisen. So hat Ihr Kind die Gelegenheit, bisher unbekannte Gegenden zu erkunden.

Wie kann ich mein Kind sonst noch unterstützen?

Als Elternteil sollten Sie Ihr Kind auf jeden Fall bei der Planung eines Auslandsaufenthalts unterstützen, schließlich ist das alles ein riesiges Abenteuer (und nebenher auch ein wenig Arbeit). Achten Sie ganz einfach darauf, Ihrem Kind nicht die Aufgaben abzunehmen, die es auch selbst erledigen könnte, und stehen Sie stets mit Rat und Tat zur Seite. Im Ausland ist Ihr Kind dann auch auf sich allein gestellt und muss bei Herausforderungen selbst die Initiative ergreifen. Sie können also auch beim Engagement bezüglich der Planung einen Hinweis darauf erhalten, ob Ihr Kind bereit für die Zeit im Ausland ist.

Ihrem Kind kann es schwerfallen, bestimmte Dinge einzuschätzen, zum Beispiel wie hoch die Kosten für einen Auslandsaufenthalt am Ende wirklich sind und was sonst noch alles beachtet werden muss.

Neben organisatorischer Unterstützung hilft manchmal auch ein guter Ratschlag oder einfach ein gutes Wort zur mentalen Unterstützung von Ihnen. Außerdem kann es immer helfen, sich mit Leuten auszutauschen, die den von Ihnen und Ihrem Kind geplanten Auslandstrip schon hinter sich haben. Hier erfahren Sie Informationen aus erster Hand und vielleicht ist Ihr Kind auch eher bereit, von ehemaligen Reisenden einen Rat anzunehmen als von Ihnen.

Bei einem Auslandsaufenthalt ist gute Vorbereitung sehr wichtig. Unterstützen Sie Ihr Kind frühzeitig und besprechen Sie ehrlich mögliche Herausforderungen. Als Elternteil kommt Ihnen auch die wichtige Aufgabe zu, am Ende mitzuentscheiden, ob Ihr Kind bereit für so ein Abenteuer ist. So kann der gewünschte Auslandsaufenthalt schon bald Realität werden!

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